Punkt - Linie - Fläche für Klavierquintett (1999/2000)

Besetzung: Violine 1 + 2, Viola, Cello, Klavier (teilweise präpariert)

Dauer: 6.20 Min

        

 
   

Das Klavierquintett „Punkt – Linie – Fläche“ entstand 2000 als Endergebnis mehrerer Vorstudien aus den drei zurückliegenden Jahren. Das Stück sucht Analogien zur bildenden Kunst, indem es musikalische Verläufe als räumliche Vorgänge inszeniert. Die vorherrschenden Glissandi machen bewusst, dass der Tonraum wie ein Blatt Papier ursprünglich ungegliedert ist und durch Tonleitern erst strukturiert wird. Im Laufe der Komposition gewinnen aber rhythmische und melodische Kräfte an Bedeutung, so daß sich im zweiten Teil des Stückes die amorphen Motive des ersten Teils in ihren musikalischen Konsequenzen zeigen können: ein zersplittertes Rockmusik-Pattern wird erkennbar.