Ein Plan ist ein Vorhaben, ein Grundriss. Bevor aber der sogenannte Plan B umgesetzt werden kann, muss es – bevor die Widerstände begannen – zunächst einen ursprünglichen Plan A gegeben haben. Plan A beginnt langsam, tastend – ein Kontrabass in Waldeinsamkeit. Dann erscheinen pulsierende Patterns. Hektische Aktivität in beunruhigten Rhythmen. Ein Wechselspiel von Aktion und Passivität, alles ist in Bewegung, dann wieder wie eingefroren. Ausblicke in himmlische Glöckchensphären, wo die Äolsharfe ihr Lied singt, oder das Gewusel unter dem Stein, den man grundlos hochhebt? Man legt ihn vorsichtig zurück und starrt unschlüssig in die Ferne. Die Patterns beginnen jetzt zu krachen und wummern und gebären eine Melodie. Alles wirkt menschenleer; der Zeitpunkt wäre günstig, um nach Hause zu gehen oder eine unbekannte Tierart zu entdecken. Ein Gong erinnert uns: Die Zeit läuft ab; das Stück droht ins Leere zu laufen. Jetzt wäre ein Plan B vielleicht doch nicht schlecht gewesen. Doch es ist zu spät, die Grundrisse liegen bereits vor. Es soll ein Gewerbegebiet werden. |