Die Kraftspiele I-III setzen rhythmische, dynamische und harmonische Kräfte frei und spielen sie gegeneinander aus. Durch den bewußt primitiven Einsatz dieser Kräfte soll eine massive Musikarchitektur entstehen, deren Mittel überdeutlich erkennbar sein dürfen. Gegensatzpaare wie laut und leise, dumpf und grell, hoch und tief, unregelmäßig und regelmäßig grenzen melodische Linien, Rhythmen und harmonische Blöcke voneinander ab. Der dabei entstehende Widerspruch zwischen Verfeinerung und Primitivität, zwischen Orchestralität und Groove ist die ästhetische Grundidee des Werkes. |