KOMMANDO HIMMELFAHRT (Dvorak/Fiedler)
mit Anne Cathrin Ulikowski
Leviathan
oder Stoff, Form und Gewalt eines Staates
18. & 19. Februar 2012 – Kampnagel, Hamburg

mit: Michael Gerlinger – Franziska Junge – Merten Schroedter – Ten Ta To (Tim Beger, Sascha Bunz, Sascha Demand, Jan Dvorak, Frank Valet) – Dirigat: Uschi Krosch – Chöre: Madrigalchor Eppendorf – Kammerchor Altona – Chor der HAW, Hamburg (Ltg. Uschi Krosch) – Schanzentöne – Chor der Volkshochschule Hamburg (Ltg. Ute Hatzel) – TrinitatisChor Altona e.V. (Ltg. Jörg Mall) – Mendelssohnchor Hamburg (Ltg. Almut Stümke) – u.v.m.

   
   

Aus dem Zustand eines Krieges eines jeden gegen jeden wollte Thomas Hobbes 1651 entfliehen und entwarf die Theorie eines Gesellschaftsvertrags, in dem der Einzelne seine Freiheit einem Souverän überträgt, der für Ordnung, Schutz und die Chance auf Wohlstand sorgt. Sein Name: LEVIATHAN.

KOMMANDO HIMMELFAHRT verwandelt die Sage vom unbesiegbaren Leviathan in ein mythisches Bildertheater über Masse, Individuum und Macht. Sie gehen zurück zum Ursprung der Staatenbildung und zu der Frage, ob wir als Menschen etwas schaffen können, das größer ist als wir selbst und auch unseren Tod überdauert.

Machtvolle Massenchöre, geheimnisvolle Klanglandschaften, unerwartete Popsongs und die Staatsinsignien der Hamburger Künstlerin und Daniel-Richter-Mitarbeiterin Cathrin Ulikowski umgeben das Staatsoberhaupt Michael Gerlinger und seine Gespielen Franziska Junge und Merten Schroedter. Im Zeitraffer werden die Jahrhunderte durchmessen, Generationen welken dahin, das Zeitalter des Individualismus endet, aber der Leviathan bleibt bestehen.

LEVIATHAN ist eine Musiktheaterperformance von KOMMANDO HIMMELFAHRT für Schauspieler, Musiker und 300 Chorsänger in Koproduktion mit Kampnagel, Hamburg. Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung.

   
   

PRESSE
„Faszinierend wird die ungewöhnliche Theaterarbeit durch die Stringenz (und Offenheit?), mit der vielfältige Wechselwirkungen im fast dialektisch exponierten Spannungsfeld ,Masse – Gemeinschaft' entwickelt werden."          Die Deutsche Bühne