Peter Paul Rubens ist der eigentliche Malerfürst des Barockzeitalters. In allen seinen Rollen – als Kunstgenie, Diplomat, Humanist, Ehemann und Unternehmer – war er äußerst erfolgreich. Seine imposante Gestalt wird zum Ausgangspunkt eines Musiktheaterprojektes der RuhrTriennale 2006 mit dem Titel „Rubens und das nichteuklidische Weib”. Der ungarische Autor Péter Estérhazy hat sich Rubens von verschiedenen Seiten angenähert: aus der Perspektive des alternden Malers, seines unbegabten, am Leben verzweifelnden Sohnes und – verblüffenderweise – aus Sicht des österreichischen Mathematikers Gödel. Die zugleich komödiantischen und tiefphilosophischen Texte gehen eine Verbindung zu nachgestellten lebenden Rubens-Bildern und zur Musik seiner Zeit ein, die vom Ensemble „Musica Antiqua Köln” unter Leitung von Reinhard Göbel gespielt wird. Regie führt Philipp Stölzl, der als Videoclip- und Spielfilm-Regisseur bekannt geworden ist.
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