Gibt es intelligente Lebewesen im All? Und wann werden wir sie sprechen? – Diese Fragen treiben im Jahr 1977 nicht nur halbverrückte UFOlogen um. Auch der amerikanische Astrophysiker Dr. Carl S* will ernst machen mit der Kontaktaufnahme. Im Auftrag der NASA erstellt er eine goldene Langspielplatte mit den Klängen der Erde: Sprache, Geräusche, Bilder und vor allem sehr viel Musik. Die Platte soll mit der neuen Voyager-Kapsel ins All geschossen werden – eine kosmische Flaschenpost, eine Visitenkarte der Menschheit. Doch was ist würdig, unseren Planeten zu vertreten? Klassik, Popmusik, Walgesänge, Gedichte oder physikalische Formeln? Im Aufnahmestudio der NASA herrscht gleichzeitig große Begeisterung und Ratlosigkeit. Am besten, man spielt erst einmal die größten Hits der letzten drei Jahrzehnte ein. Doch während seine Ehefrau Linda sich noch die Seele aus dem Leib singt, ist Dr. S* schon mit der konkreteren Kontaktaufnahme zur neuen Assistentin Ann beschäftigt. Kosmische Gefühle auch hier? Und was plant der undurchsichtige Tonmeister Russ?
„Musik der Sterne“ ist eine Schauspiel-Revue, in der es um die Musik der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre geht, um die Liebe, das All und den ganzen Rest. Autorin Sigrid Behrens schrieb das Stück gemeinsam mit Regisseur und Musiker Jan Dvorak auf Grundlage historischer Begebenheiten. – Voyager hat übrigens im Jahr 1989 das Sonnensystem verlassen und bildet so das am weitesten von der Erde entfernte Objekt menschlicher Herkunft.
Presse
„Jan Dvorak, dem scheidenden Musikdramaturgen des Theaters, ist in seiner letzten Meininger Inszenierung noch einmal ein wirklich sinnliches Werk gelungen." DAS FREIE WORT
„Eine unglaublich witzige und dicht inszenierte Musikrevue. Absolut sehens- und hörenswert." RHÖN- UND SAALEPOST
|