klub katarakt Hamburg 2006

Wochenendfestival mit Neuer Musik, Elektronik, Bands, Literatur und Installationen

Vom 23. bis 25. November 2006 im Kulturforum Altona

Leitung: Jan Dvorak und Jan Feddersen

www.klubkatarakt.net

 
   

klub katarakt ist das Wohnzimmer der Hamburger Avantgarde. Möbliert ist die gute Stube mit ausgefallenen Klängen aller Art: Kammermusik, Elektronika, Pop. Aber auch Literatur, Performance und Videokunst fühlen sich hier als gern gesehene Gäste. Gastgeber Jan Dvorak und Jan Feddersen stellen zum zweiten Mal mit schmalem Etat ein reichhaltiges Festival der Gegenwartsmusik zusammen, das in Hamburg seit Jahren gefehlt hat. Vom 23. bis 25. November laden sie gemeinsam mit Freunden in das Kulturforum Altona ein, um dort in heimeliger Atmosphäre dem musikalischen Fortschritt zu frönen.

Nach dem Eröffnungskonzert mit Werken von Cage, Feddersen und Fernandez Bollo präsentiert die legendäre halbelektronische Band Iso68 ihr Hörspielkonzert „Fremdfieber“ mit der für den Bachmannpreis 2006 nominierten Schriftstellerin Katja Huber. Die folgenden Tage bringen ein spektakuläres Recital von Neue-Musik-Pianisten Sebastian Berweck, die Uraufführung von Jan Dvoraks Musikperformance „Die Unbarmherzigkeit des Gesetzes“ und als Abschluss die schon im letzten Jahr erfolgreiche „Lange Nacht der Neuen Musik“ mit anschließender Party. Ein besonderer Höhepunkt wird das Gastkonzert der New Yorker Elektronik-Ikone Phill Niblock (*1933), der mit Gitarrist Guy De Biévre auftritt. Niblock beschreibt seine Musik als „thick, loud drones“ und meint das sehr ernst – „waves of sound roll over the audience...“ (Philadelphia Inquire). Hinzu treten u.a. Videoarbeiten von Ina Hattebier, Geelke Gaycken und Lene Markusen, ein Nachtkonzert von Ensemble Integrale-Gitarrist Sascha Demand sowie „Die Mappe“, eine Laptop-Installation der Hamburger Band „Jullander“. Wie immer sorgt klub katarakt mit Bar und Häppchen auch für das leibliche Wohl der Gäste, so dass einigen gemütlichen Herbstabenden nichts mehr im Weg steht.

Presse

„Man glaubt es kaum: Es regt sich was im Repertoire-Randbezirk.“ HAMBURGER ABENDBLATT