Ein Katarakt ist eine Stromschnelle, ein Wasserfall. Auch klub katarakt, bisher auf Kampnagel beheimatet, möchte eine Fülle von Klängen, Texten und Bildern über seine Besucher ergießen. Die katarakt-Komponisten Jan Dvorak, Jan Feddersen und Sean Reed sind in Hamburg längst keine Unbekannten mehr. Ihr klub katarakt steht für die Öffnung der zeitgenössischen Musik zum Rest der Welt: Elektronik, Literatur, Kunst, Pop.
Im Herbst des Jahres 2005 haben sie zahlreiche Freunde zu einem Wochenendfestival in das Kulturforum Altona eingeladen: Die Autorin Sigrid Behrens präsentiert ihre vielfach preisgekrönten Texte, Keyboarder und Komponist Thomas Leboeg („Kante“) legt auf, die Violinistin Lisa Lammel spielt Kurtág, die Pianisten Anders Mansson und Sebastian Berweck treten mit einem Ustwolskaja- und einem Minimal-Programm auf, Ignatz und Robert Engelbrecht traktieren acht E-Gitarren, die Band „Ten Ta To“ präsentiert ihr neues Programm zwischen Hamburger Schule und freier Improvisation – alle zusammen spielen Terry Rileys legendäres „In C“. Umrahmt wird der Ohrenschmaus von Klangskulpturen, Installationen und Videoarbeiten; Hörhilfen reichen von Kaffe und Kuchen bis zu Bier und Wein.
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