Junge Hunde Meiningen 2004

13. Meininger Theaterwoche vom 17. bis 27. Juni 2004

Künstlerische und kaufmännische Leitung: Jan Dvorak

 
   

Die Meininger Theaterwochen stehen seit vielen Jahren für Projekte, die zu groß oder zu ungewöhnlich sind, um in den normalen Theaterablauf integriert werden zu können: Die 13. Meininger Theaterwoche geht einen anderen Weg. In Zeiten knapper Kassen war die Auflage, das Festival komplett aus Drittmitteln zu finanzieren. Ergebnis ist das Junge-Hunde-Festival, ein zehntägiges Kunstfest, das in der Theaterstadt Meiningen den Nachwuchs der Bereiche Schauspiel, Tanz und Musik präsentiert. Und das zuletzt dann doch einen ansehnlichen Etat mit renommierten Förderern von den Stadtwerken bis hin zur Bundeskulturstiftung aufweist.

„Stadt im Theater“ lautet das Motto des Festivals wie auch der gesamten Spielzeit; gemeint ist die Verbindung von Kunst, Leben und lokalem Bezug. Also genau das Gegenstück zur fortschreitenden Globalisierung der modernen Lebenswelt. Das Junge-Hunde-Festival nimmt diese Gegensätze auf. Lokalkolorit verbindet sich mit Weltläufigkeit. Klassische Bühnenformate treffen auf grenzüberschreitende Experimente. Zum einen stellen die internationale Gastspiele die Arbeit der Netzwerkpartner vor. Die Palette reicht von der Eröffnungsveranstaltung im Großen Haus bis hin zur Studioproduktion. Zum anderen werden als Ergebnis einer deutschlandweiten Ausschreibung Projekte gezeigt, die speziell für Meiningen produziert worden sind. Auch das Meininger Theater präsentiert sich mit Eigenproduktionen. Nicht zuletzt sollen Unterhaltung, Musik und Partys die Festwoche abrunden. Das Festivalzentrum ist deshalb als Treffpunkt für alle Besucher und Künstler des Junge-Hunde-Festivals konzipiert.

Presse

 „Die ‚Jungen Hunde‘ helfen, neue, neugierige Besucherschichten zu erschließen, weiten die starren Grenzen des ehrwürdigen Musen-Gemäuers und okkupieren die ganze Stadt als Ort kommunikativ-kreativer Auseinandersetzung“ THÜRINGER LANDESZEITUNG

„...das so ein Festival in Meiningen möglich war, ist allein schon ein Gewinn“ FREIES WORT