Die Idee dieses Konzertabends ist die eines Live-Hörspiels. Auf Grundlage der Erzählung „Im Hause enden die Geschichten“ von Paul Nizon werden Ansichten eines Mietshauses mit seinen Bewohnern und Geschichten als ein imaginäres Musiktheater inszeniert. Diese Inszenierung vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen: Neben die musikalische Konkretisierung durch die Ensemblestücke vonBerio, Eisler, Kurtág, Lemke und Ligeti und die Textpassagen, die von drei Sprechern und einer Sängerin interpretiert werden, tritt eine Ebene der Geräusche, Klänge und Atmosphären, die von Thomas Leboeg parallel zum Text angelegt wird. „Das Haus aufsagen“ ist eine Veranstaltung der Reihe aggregate, die im Klub N+K auf Kampnagel stattfindet und unter wechselnder Themenstellung Neue Musik und Auftragsarbeiten anderer Kunstgattungen verbindet.
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„Ein geglücktes, durchdachtes Experiment jenseits multimedialer ‚anything goes‘ -Ästhetik.“ DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN |